Lily

Mischlingshündin aus Collie und Bordercollie
geb. am

Lily wurde in Kroatien offenbar ausgesetzt, von Tierfängern eingefangen und in eine Tötungsstation gebracht. Dort hatte sie 30 Tage Zeit, von ihrem „Besitzer“ abgeholt zu werden, bevor sie getötet worden wäre. Am 29. Tag wurde sie von Mitarbeitern eines ortsansässigen privaten Tierheims aus der Tötungsstation geholt. Nach tierärztlicher Untersuchung, Impfung und Markierung mit einem Chip sollte sie dann in eine Pflegestelle in Deutschland. Dort kam sie allerdings nicht an, da wir sie auf einem Parkplatz an der Autobahn sahen und ihr direkt ein neues Zuhause geben wollten.

Sie ist sehr ängstlich und fängt erst langsam an, wieder Hund zu sein. In den ersten Wochen ist sie fast nur auf dem Bauch gekrochen, hat Angst vor allem, was einen Holzstiel hat und traute sich nicht an den Futternapf, wenn jemand in der Nähe war. Das alles lässt nur ahnen, welche Qualen das Tier schon mitmachen musste.

Inzwischen ist sie zwar immer noch ängstlich, hat sich aber gut eingelebt. Vor den Ziegen hat sie zwar noch Respekt, aber es macht ihr zusehens Spaß, mir beim Einfangen der Biester zu helfen. Lily weiß zwar nicht so genau, was sie da tut, aber die Ziegen wissen um so besser, dass sie in den Stall sollen, wenn Lily bellend hin und her springt.